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Bärlauch: Allium ursinum

Und jetzt tief durchatmen, den trotz Eis und Schnee kommt einer mit Pech und vor allem Schwefel daher – Schwefelverbindungen geben dem Bärlauch seinen Gestank, seinen Geschmack und machen ihn so wunderbar Entzündungshemmend. Alles was es zum Frühling zu sagen gibt, steckt im Bärlauch, holen sie ihn so oft sie können, wir brauchen ihn jetzt dringend.

Er enthält Feuerkraft gegen feurige Entzündungen und Bärenkraft gegen fremde Energien.

Sobald die Bären aus dem Winterschlaf erwachen fressen sie Unmengen von Bärlauch und vertreiben damit die Parasiten aus ihrem Pelz und die Würmer aus dem Darm.

Bärlauch verleiht Bärenkräfte für sich selber, er senkt den Blutdruck - den Druck immer für jemanden sorgen zu müssen.

Er ist antibiotisch, vertreibt Viren, Bakterien und Würmer, reinigt das Blut, die Leber und den Darm. Das Mittel gegen die Frühjahrmüdigkeit, vitalisierend und anregend.

Stress und schlechte Ernährung fördern Entzündungsherde in uns, Bärlauch hilft sehr unmittelbar, einfach dem täglichen Essen hinzufügen.

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Volksnamen:
   Hexenzwiebel, Wurmlauch, Zigeunerlauch

Standort:          tiefgründiger, feuchter Boden, Schatten, lichte Wälder

Eigenschaften: reinigend, harntreibend, blutdrucksenkend, antiseptisch

Bärlauch achtsam sammeln!!!! Die Blätter riechen stark nach Knoblauch. Wenn sie immer nur Blatt für Blatt pflücken ist eine Verwechselung mit Krokus oder Schneeglöckchen fast ausgeschlossen.

 

Bärlauchpesto:

  • Stellen sie einem Messbecher auf die Wage,
  • eine Handvoll Bärlauch grob schneiden, in den Messbecher füllen,
  • ca. 50g bis 60g Bärlauchblätter
  • 50g Sonnenblumenkerne dazu geben,
  • es klappt auch mit gehackten Walnüssen oder mit gemahlenen Mandeln, Pinienkernen ect.
  • Einen halben Teelöffel Salz
  • 50g Olivenöl,

mit dem Stabmixer mixen bis eine Paste entstanden ist.
In ein Schraubglas abfüllen.

Sie haben jetzt eine universal einsetzbare Kostbarkeit – aufs Butterbrot streichen, in den Salat rühren, zu Pellkartoffeln essen, einfach über das Essen träufeln, und klassisch als Pesto verwenden, dann gerne noch mit Parmesan, eine Teelöffel in einen Becher Joghurt gerührt ergibt eine Bärlauchsauce.

Bärlauch ist ein Kraftpaket, falls sie dann doch zu viel verwendet haben und ihr Darm rebelliert, nehmen sie die nächsten Tage einfach weniger.

Das Pesto stellen sie während der Bärlauchzeit am besten in kleinen Mengen immer wieder frisch her. Sollte es länger haltbar sein, mehr Salz und mehr Öl verwenden, das Öl sollte dann über der Masse stehen – kühl lagern.

 

Katharina Waibel
Dipl. Psych. GKP
Heil-Pflanzen Fachfrau

Autorin von:
Wildes Weiber Wissen, das wundersame Kräuterjahr
Wilde Weiber Wünsche, Pflanzen Sehnsucht und Begierden

http://www.wildesweiberwissen.at/